Deep Network Protection
Herausforderungen an heutige Netzwerksicherheit
Das Aufkommen von Layer-7-Malware und die sich schnell ändernde Bedrohungslandschaft hat die meisten Netzwerksicherheitslösungen obsolet werden lassen. Es ist nicht mehr möglich, Netzwerke mit herkömmlichen IP- und portbasierten Firewalls zu schützen.
Intrusion-Prevention-Systeme können nicht länger mit der technischen Entwicklung von evasiver Malware Schritt halten, die zum Teil tief in legitimen Layer-7-Applikationen versteckt ist.
Ebenso bieten UTM-Lösungen keinen wirklichen Schutz, aufgrund ihrer losen Architektur, die aus mehreren voneinander getrennt arbeitenden Modulen besteht. Die aktuelle Bedrohungslandschaft ist nicht nur extrem komplex, sondern ändert sich auch beinahe täglich.
Heutige Geschäftsprozesse benötigen eine Vielzahl von Softwareanwendungen, die oft mit weit entfernten Betriebsstätten und mobilen Nutzern kommunizieren müssen.
Web-2.0-Anwendungen haben die Kundennähe und Produktivität vieler Unternehmen erhöht, sind aber ebenso oft Angriffsvektoren für Malware und führen im Falle von sozialen Netzwerken und Peer-to-Peer-Anwendungen mitunter direkt zu Einbußen bei der Produktivität der Mitarbeiter.
Die Situation wird dadurch verstärkt, dass verschlüsselnde Tunnel- und VPN-Software zur sicheren Kommunikation mit mobilen Nutzern und Partnern weithin eingesetzt wird, jedoch schwer erkennbare Aktivitäten von böswilligen Nutzern oder Botnetzen ermöglicht.
Die Lösung: NETWORK PROTECTOR
Eine komplexe und sich täglich ändernde Bedrohungsumgebung erfordert eine ausgefeilte und durchdachte Netzwerksicherheitslösung, die mit Gefahren auf allen Ebenen des Netzwerks umgehen kann.
NETWORK PROTECTOR begegnet allen derzeitigen und zukünftigen Bedrohungen auf ganzheitliche Art unter Benutzung seiner hochparallelisierten kontextbezogenen Single-Pass-Engine, die mehrere Aspekte des Netzwerkverkehrs gleichzeitig überprüft und dabei den Kontext jeder einzelnen Verbindung beachtet.
Diese Single-Pass-Engine nutzt dazu modernste Deep-Packet-Inspection-Technologie, die hunderte von Applikationen kennt sowie eine große Anzahl von Protokollen dekodieren kann. Das ermöglicht es, tief in die Kommunikation verschiedener Anwendungen hinein zu schauen und den Verkehr gezielt auf Malware und unerwünschte Inhalte hin zu überprüfen.
Die Protokolldecoder machen es möglich, auf komplexe Regelsätze sowie übermäßigen Gebrauch von regulären Ausdrücken zu verzichten. Das resultiert in besserer Performance während False-Positives und False-Negatives gegenüber herkömmlichen Lösungen verringert werden.
Die Komponenten des NETWORK PROTECTOR
(Bewegen Sie den Maus-Zeiger über die einzelnen Komponenten.)
Eine applikationsbasierte Lösung
NETWORK PROTECTOR nutzt modernste Deep-Packet-Inspection-Technologie und Protokolldecoder, die hunderte von Applikationen sowie einzelne Komponenten von Web-2.0-Anwendungen erkennen, inspizieren und auf feingranulare Weise kontrollieren können.
Die einzigartige kontextbezogene Single-Pass-Engine erlaubt es dem Administrator, tief in jegliche Art von Netzwerkverkehr hinein zu schauen und Positivvalidierungs- und Blacklisting-Regeln gleichzeitig auszuführen.
Die Protokolldecoder validieren zu jeder Zeit den Verkehr, und jede Verletzung des Protokolls führt zu einem Blockieren der aktuellen Verbindung. Diese Positivvalidierung schützt selbst vor sogenannten Zero-Day-Angriffen, für die noch keine Angriffssignaturen bekannt sind.
Eine nutzerbasierte Lösung
NETWORK PROTECTOR macht Schluss mit dem überholten Konzept, Benutzer nach Ihrer IP-Adresse zu identifizieren.
Durch nahtlose Integration von Active Directory oder LDAP können Regeln pro Nutzer oder Gruppe erstellt werden. Der Administrator kann feingranulare nutzerspezifische Richtlinien festlegen, die auf Funktionen und Aufgaben des Nutzers im Unternehmen basieren, anstatt ohne Unterschied die selben Regeln für alle Benutzer anwenden zu müssen.
Eine bedrohungsfokussierte Lösung
NETWORK PROTECTOR nutzt modernste Deep-Packet-Inspection-Technologie und Protokolldekoder mit der Fähigkeit zu Positivvalidierung, sowie eine hochparallelisierte kontextbezogene Single-Pass-Engine, um tief in den Netzwerkverkehr hinein zu schauen und Schadsoftware und unerwünschte Verbindungen herauszufiltern.
Die Positivvalidierung stellt sicher, dass Verkehr blockiert wird, der sich nicht an den Protokollstandard hält.
Die Protokolldecoder erlauben es dem integrierten Intrusion-Prevention-System, jede Komponente des Verkehrs einzeln nach Bedrohungen und Einbruchsversuchen zu durchleuchten. NETWORK PROTECTOR nutzt dazu eine aus über 9.000 Signaturen bestehende, täglich aktualisierte Datenbank.
Die Schadsoftwareschutz-Engine, basierend auf marktführender BitDefender-Technologie, inspiziert den Verkehr streambasiert unter Berücksichtigung der Paketreihenfolge, so dass keine Beschränkung der Dateigröße notwendig ist.